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Kontakte sind es aber, die Sie brauchen, und
zwar möglichst viele; jedenfalls so reichlich, dass Sie
für alles und jedes jemanden kennen, die jemanden kennt,
der jemanden kennt... An solche Kontakte kommt niemand durch
langes Meditieren oder durch einsame Waldspaziergänge.
Das alles mag reizvoll und gesund sein, zum Klüngeln müssen
Sie aber etwas mehr in Schwung kommen.
Reißen Sie also den Vorhang zur Welt des Klüngelns
auf, sprich: Augen, Ohren - und auf jeden Fall den Mund.
Ihr Leben als erfolgreiche Klünglerin beginnen Sie mit
einer Riesenlust auf andere. Eine lustvolle Grundhaltung, eine
optimistische Lebensphilosophie - das ist ein hoffnungsvoller
Ansatz und macht außerdem Spaß. Aber auch der Klüngelspaß
ist gewissen Regeln unterworfen....
... Es sind fünf Eigenschaften, die die Philosophie der
Klünglerin, ihre Einstellung zum Leben und ihre Grundhaltung
ihren Mitmenschen gegenüber prägen. Eine davon ist
so wichtig wie die andere. Keine darf vernachlässigt werden:
•Die Klünglerin sieht die positiven Dinge
•Die Klünglerin ist neugierig
•Die Klünglerin teilt sich mit
•Die Klünglerin gibt und nimmt
•Die Klünglerin knüpft Kontakte
Mehr darüber in den folgenden Kapiteln.
(Seite 64) |
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Die Klünglerin
ist neugierig auf ihr Umfeld -
Die Frage wird Sie vielleicht verblüffen: Kennen Sie Ihr
Umfeld? Kennen Sie Ihre Nachbarn, die Leute in Ihrer Straße,
Kolleginnen und Kollegen, Club- und Geschäftsfreunde, die
Boutiquebesitzerin, bei der Sie einkaufen, und deren Neffen,
der jetzt bei einer Tageszeitung als Wirtschaftsredakteur arbeitet?
Natürlich ist es unmöglich, alle Menschen gleich gut
zu kennen, doch wenn Sie von denen, die Sie umgeben, ein wenig
mehr wissen als bisher, werden Sie sicher einige darunter finden,
die Sie unbedingt noch näher kennen lernen wollen.
Kennen Sie Ihre Nachbarn? Von einem unserer Nachbarn kannten
wir jahrelang nur den Namen. Seit dem Hausfest wissen wir, dass
er einen Sohn hat, der bei einem Kommunalsender arbeitet, dass
er selbst jahrelang im Stadtrat tätig war und aktiv in
einem Städtepartnerverein mitarbeitet. Wer weiß,
wofür´s gut ist?
Fragen wir weiter: Wissen Sie, welche Verbindungen Ihr Chef
hat? Etwa zur Stadtverwaltung, zu Vereinen oder Parteien? Wissen
Sie, welche Kontakte Ihre wichtigsten Kundinnen zu Ihrer Konkurrenz
unterhalten? Wofür ist Ihre Tennispartnerin in der Firma
X zuständig, was macht Ihre Nachbarin im Vorstand des Vereins?
Was brennt ihr beruflich gerade unter den Nägeln? Welche
Pläne verfolgt sie, welche Sonderaufgaben hat sie übernommen?
Oder die Mutter der Schulfreundin Ihrer Tochter, die ein Übersetzungsbüro
hat: welche Texte übersetzt sie in welche Sprache, für
welche Verlage, welche Kunden?
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